Ob antiker Gebieter oder moderner Präsident, Giulio Cesare steht für das Bild des perfekten Herrschers: souverän, überlegt und gebildet. Doch schon mit der im Barock üblichen Besetzung von Frauen oder Kastraten in Männerrollen weicht das Bild vom männlichen Herrscher auf. Ist Herrschen männlich? Und Verführung weiblich? Wie verändern sich die Machtverhältnisse, wenn es eine Imperatorin wäre, der sich alle unterordnen müssen – und es ein Mann ist, der sie verführt?
Dramma per musica in drei Akten
Libretto von Nicola Francesco Haym
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
ca. 3 Stunden, eine Pause
Empfohlen ab 14 Jahren
Musikalische Leitung
Attilio Cremonesi
Inszenierung
Michaela Dicu
Bühne
Rifail Ajdarpasic
Kostüme
Ariane Isabell Unfried
Licht
Michael Kantrowitsch
Chorleitung
Patrick Francis Chestnut
Choreographie
Paolo Fossa
Dramaturgie
Juliane Schunke


