Seine Katja sei „von so sanftem Gemüt, dass eine leichte Brise sie schon davonwehen würde, geschweige denn der Sturm und das Gewitter, das über sie hereinbricht“, bemerkt Leoš Janáček in einem Brief an seine Geliebte Kamila Stösslová. Bekennend fügt er hinzu, seine Erzählung sei „voll Musik aus der Tiefe des Herzens“ – und tritt mit seinem Werk als feinfühlig psychologischer Musikdramatiker in Erscheinung.
Oper in drei Akten (1921) Libretto des Komponisten nach dem Schauspiel „Das Gewitter“ (1859) von Alexander Nikolajewitsch Ostrowski. Koproduktion mit dem Grand Théâtre de Genève. In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Ca. 1 ¾ Stunden, keine Pause. Empfohlen ab 14 Jahren.
Musikalische Leitung: Axel Kober. Inszenierung: Tatjana Gürbaca. Bühne: Henrik Ahr. Kostüme: Barbara Drosihn. Licht: Stefan Bolliger. Dramaturgie: Bettina Auer, Heili Schwarz-Schütte.
Orchester: Düsseldorfer Symphoniker.


