Der russische Regisseur Kirill Serebrennikov wird Verdis Freiheitsoper szenisch neu deuten. Am Pult des Philharmonischen Staatsorchesters steht mit Paolo Carignani ein Spezialist für italienisches Repertoire. Ein vielfältiges Rahmenprogramm begleitet dieses Werk: Der Dramaturg Sergio Morabito gibt in einem Künstlerportrait Einblicke in das facettenreiche Schaffen des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikov und eine Ausstellung im Foyer der Staatsoper trägt den Titel „Kirill Serebrennikov im Visier der Staatsmacht – Chronik der Ereignisse“. In der Buchpräsentation „Exodus“ wird der Bildband des Pulitzer-Preisträgers Sergey Ponomarev vorgestellt, dessen Fotos Bestandteil der Hamburger Inszenierung sind. Die Einführungsmatinée, die Werkeinführungen vor den Vorstellungen, die Opernwerkstatt sowie der OpernReport runden das Rahmenprogramm zu Nabucco ab. Flankierend wird im Metropolis-Kino der Film „Sankt-Georgs-Tag“ von Kirill Serebrennikov gezeigt.
Giuseppe Verdi, "Nabucco"
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Paolo Carignani
Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme: Kirill Serebrennikov
Mitarbeit Regie: Evgeny Kulagin
Mitarbeit Bühne: Olga Pavluk
Mitarbeit Kostüme: Tatyana Dolmatovskaya
Lichtdesign: Bernd Gallasch
Video: Ilya Shagalov
Fotografie: Sergey Ponomarev
Dramaturgie: Sergio Morabito
Chor: Eberhard Friedrich
Das Rahmenprogramm zu Nabucco im Detail:
Künstlerporträt Kirill Serebrennikov
Dramaturg Sergio Morabito über das facettenreiche Schaffen des russischen Regisseurs.
Einblicke hinter die Kulissen mit dem Produktionsteam.
Blockseminar mit Volker Wacker.
Vorstellung des Bildbands mit Pulitzer-Preisträger Sergey Ponomarev.
Ausstellung während der Vorstellungszeiten.
OpernReport „Nabucco“: Die Stimme einer unterdrückten Nation.
Musikjournalist Jürgen Kesting stellt „Nabucco“ anhand von aktuellen und historischen Tonaufnahmen vor.
Oper und Wissenschaft im Dialog – Diskussionsrunde in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg.


