Als die Söhne Schemarjah und Jonas zur Musterung für die Armee befohlen werden, flüchtet Schemarjah nach Amerika. Während Jonas und seine Schwester Mirjam ihre eigenen Wege finden, sich dem streng religiösen Elternhaus zu entziehen, kühlt die Liebe zwischen Mendel und Deborah langsam ab.
Die Einladung von Schemarjah nach New York kommt da gerade Recht: Er nenne sich jetzt Sam und habe sich ein neues Leben aufgebaut; nun wolle er seine Familie nachholen. Mendel schöpft Hoffnung auf einen Neubeginn. Nach dreitägiger Zugfahrt besteigen Mendel, Deborah und Mirjam ein Schiff. Menuchim lassen sie im Schtetl zurück. Während die beiden Frauen im geschäftigen Treiben New Yorks schnell Fuß fassen können, hadert Mendel mit der neuen Situation. Seine Gedanken kreisen um Menuchim. Als Deborah schließlich stirbt und er Schemarjah an den Krieg verliert, hat Mendel keine Kraft mehr: In höchster Not beginnt er, dem alttestamentarischen Hiob gleich, an seinem Gott zu zweifeln. Doch dann begegnet ihm unverhofft etwas Wunderbares.
Roths poetische Sprache erzählt von Emigration und Heimatlosigkeit, tiefem Glauben und Zweifel, Identitätssuche und Hoffnung.

