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Iphigenie auf Tauris

Uraufführung/Premiere am 25. Januar 2020
Iphigenie wurde von der Göttin Diana vor dem Opfertod gerettet und lebt nun als Fremde auf Tauris. Die Werbung des taurischen Königs Thoas lehnt sie ab, sie will in ihre Heimat zurückkehren. Enttäuscht fordert Thoas daraufhin die Wiedereinführung von Menschenopfern, die sie als Priesterin Dianas vollstrecken muss.

Johann Wolfgang von Goethe schrieb seine »Iphigenie auf Tauris« am Weimarer Hof, auch spielte er bei der Uraufführung 1779 selbst den Orest. Obwohl der Autor sich des antiken Mythos bedient, ist im Stück der Gedanke der Menschheitserziehung zentral und die »Iphigenie auf Tauris« ganz Einfachheit, Maß und Harmonie. In den aufgeklärten, zivilisierten Figuren und in den poetischen Versen einer formvollendeten Sprache vereinigen sich physische und geistige Vollkommenheit und Schönheit. Das Drama fordert für ein umfassendes Verständnis des Textes eine umfängliche Analyse der damaligen Zeit, um den Text in unsere Gegenwart zu holen und so die Frage nach der Möglichkeit menschlicher Autonomie in bewegten Zeiten zu stellen.

Mitwirkende

Christoph Ernst(Bühnenbild)
Claudia Lowin(Dramaturgie)
Vanessa Czapla(Schauspieler/in)
Saskia Taeger(Schauspieler/in)
Joshua Seelenbinder(Schauspieler/in)
Georg Mitterstieler(Schauspieler/in)
Mattias Schamberger(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 25. Januar 2020 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 31. Januar 2020
Sonntag, 16. Februar 2020
Samstag, 22. Februar 2020
Freitag, 28. Februar 2020
Sonntag, 01. März 2020
Donnerstag, 05. März 2020
Freitag, 06. März 2020
Freitag, 13. März 2020

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