Die Neuinszenierung von Ernst Jandls Werk beleuchtet die Herausforderungen der Sprache und das Ringen um den Ausdruck menschlicher Emotionen. Im Zentrum steht der Wettstreit zweier Nobelpreisträger, die sich in einem tragikomischen Spiel um Worte messen.
Das Stück ist eine Suada aus ungebeugten Verben, die die deutsche Sprache zur Kenntlichkeit entstellt. Zwei Nobelpreisträger im Zweikampf: Wer ist der größte Prahlhans? Nach 12 Jahren wird Philip Tiedemanns Inszenierung in der Original-Besetzung wieder aufgenommen.
„Tiedemann inszeniert ,Jandls Humanisten‘ als tragikomisches Ringen und Stammeln um ein einziges, menschliches Wort.“ (Die Welt)