Basierend auf dem Roman des schottischen Nationaldichters Walter Scott und in der traumhaft ätherischen Musik Gaetano Donizettis entspinnt sich in diesem spannenden Opernthriller die Intrige um die unglückliche Liebesgeschichte von Lucia und Edgardo, die verfeindeten Familien angehören. Durchzogen von den rauen Weiten des schottischen Hochlands und mystischen Geistererscheinungen gerät hier eine junge Frau in die Mühlen politisch motivierter Handlungen einer Gesellschaft, in der die Liebe zum Feind nicht geduldet und streng bestraft wird. Sie zerbricht daran, wird zur Mörderin und liefert sich schließlich selbst dem Wahnsinn aus.
An der Semperoper Dresden stellt sich der vielfach ausgezeichnete Regisseur und große Erzähler des psychologischen Theaters Dietrich W. Hilsdorf mit der Inszenierung dieser Oper erstmal als Regisseur vor. Das Bühnenbild stammt von Johannes Leiacker, die Kostüme entwirft Gesine Völlm. Am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden steht Giampaolo Bisanti.
In der Titelrolle ist Venera Gimadieva zu erleben, Edgaras Montvidas gibt Edgardo Ravenswood, Lord Enrico Ashton ist Alexeij Isaev. Simeon Esper verkörpert den ungeliebten Ehemann Lord Arturo Bucklaw, Georg Zeppenfeld interpretiert die Rolle des Raimondo Bidebent. Es singt der Sächsische Staatsopernchor Dresden. Es spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden.

