Theaterkompass.de Logo

Salome: Eine Übermalung nach Oscar Wilde

in Maxim Gorki Theater
Uraufführung/Premiere am 02. Dezember 2018
Oscar Wilde machte 1893 aus einer misogynen biblischen Randnotiz ein somnambules Stück über die junge Salome und eine am Abgrund taumelnde Gesellschaft. Perversion und Fundamentalismus bilden ein zerstörerisches Gemisch aus diffuser Angst und realer Macht.
© Esra Rotthoff

Ersan Mondtag sucht mit seiner Salome, gespielt von Benny Claessens, die aktuelle Zuspitzung: auf der einen Seite sexistische und rassistische Fundamentalisten, auf der anderen Seite eine liberale Gesellschaft, die mit ihrer Freiheit nichts anfangen kann: "Die Besten von nichts überzeugt, die Schlechtesten leidenschaftlich besessen." W. B. Yeats

Regisseur und Bühnenbildner Ersan Mondtag ist nach seiner Ödipus und Antigone–Inszenierung zurück am Gorki und setzt seine Zusammenarbeit mit dem Gorki-Ensemble sowie mit Benny Claessens fort. Erneut beschäftigt Mondtag ein Mythos, der über Jahrhunderte mit einer Vielzahl von komplexen Projektionen aufgeladen wurde.

Mitwirkende

Ersan Mondtag(Bühnenbild)
Josa Marx(Kostümbild)
Max Andrzejewski(Musikalische Leitung)
Gerrit Netzlaff(Sounddesign)
Rainer Casper(Lichtdesign)
Aljoscha Begrich(Dramaturgie)
Jonas Grundner-Culemann(Musikalische Leitung)
Mehmet Ateşçi(Schauspieler/in)
Benny Claessens(Schauspieler/in)
Karim Daoud(Schauspieler/in)
Lea Draeger(Schauspieler/in)
Michael Gempart(Schauspieler/in)
Anna Mattes(Schauspieler/in)
Orit Nahmias(Schauspieler/in)
Aram Tafreshian(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Sonntag, 02. Dezember 2018 (Premiere / Uraufführung)

Teile den Beitrag auf

Background image of the page