Posen, 1939: Die anti-faschistische Komödie »Gestapo« wird zensiert, und die Schauspieltruppe des Polski-Theaters sieht sich neuen Herausforderungen gegenüber. Ein junger Mann, der bei jeder Hamlet-Vorstellung einen besonderen Platz im Zuschauerraum einnimmt, ist nicht nur in die Ehefrau des berühmten Schauspielers Joseph Tura verliebt, sondern auch ein polnischer Widerstandskämpfer.
Er ist auch polnischer Widerstandskämpfer, der die Schauspieltruppe um Mithilfe bittet: Ein Doppelspion namens Siletzky ist auf dem Weg nach Posen, um dem dort stationierten Gruppenführer Erhard eine Namensliste polnischer Untergrundkämpfer zu überbringen. Das muss mit allen Mitteln verhindert werden. In den Kostümen aus »Gestapo« spielen die Schauspieler nun als »echte Nazis« um Leben und Tod …
Ernst Lubitsch schuf als Regisseur des Films »Sein oder Nichtsein« eine Vorlage, die »als ätzende Satire die Schergen des Nationalsozialismus als Schmierendarsteller beschreibt und die Schauspielertruppe als tragikomische Helden ehrt.« (Lexikon des internationalen Films)
Basierend auf dem Filmscript von Melchior Lengyel zu SEIN ODER NICHTSEIN von Ernst Lubitsch