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Notes

in Kleines Haus
Uraufführung/Premiere am 21. Juni 2018
Das Festival für zeitgenössische Musik stellt die Frage nach der Zukunft von Musik und Musiktheater. Von Karlheinz Stockhausen bis hin zu aktuellen Komponisten wie Lucia Ronchetti und Salvatore Sciarrino wird die Entwicklung und Vielfalt zeitgenössischer Musik beleuchtet.

In dem Versuch, mögliche Antworten nebeneinanderzustellen, beginnt die erste Ausgabe von NOTES, dem Braunschweiger Festival für zeitgenössische Musik, in den 60er Jahren bei dem durch Fluxus und Happening beeinflussten Stockhausen-Werk »Originale« und schlägt den Bogen über Groß- und Kleinformate John Cages bis in unsere unmittelbare Gegenwart. So wird am Ende der Saison der musikalische Blick in die Zukunft gerichtet – auf ein Musiktheater der unterschiedlichsten modernen Sprachen jenseits des musealen Repertoirekanons.

MUSIKTHEATER

Originale
Fluxus-Aktion mit KONTAKTE von Karlheinz Stockhausen. 90 Jahre wäre Stockhausen 2018 geworden – Grund genug, ihn ins Zentrum des ersten NOTES-Festivals zu stellen. Seine Fluxus-Aktion »Originale« ist die Verbindung von Kunst und Realität: Zu einer genau vorgegebenen Zeitstruktur führen 21 Originale Aktionen aus, die zu ihren jeweiligen Berufen passen. Dabei treten sie als das auf, was sie sind: originale Kunstschaffende und Experten des Alltags.

La porta della legge / Die sieben Todsünden
Oper von Salvatore Sciarrino / Ballet chanté von Kurt Weill. In einer einzigartigen Kombination verbindet sich Sciarrinos subtiles Musiktheater über Kafkas »Der Prozess« mit Brechts Schilderung der beiden Schwestern Anna I und II in gewohnt mitreißenden Weill-Klängen.

Europeras 1 & 2
Musiktheater von John Cage. Cage ordnet alle Elemente einer Opernaufführung neu an und lässt so Momente entstehen, die bekannte Musik neu erfahrbar machen, ungewohnte Perspektiven auf die Form Oper erlauben und zuweilen überraschend erfrischend sind.

Rivale
Oper von Lucia Ronchetti. In ihrer neuesten Ein-Personen-Oper erzählt Lucia Ronchetti die alte Geschichte rund um Clorinde und Tancrède neu. Dabei tritt an die Stelle der neutralen Narration der Monolog Clorindes, der sich mit dem Instrumentalensemble zum musikalischen Dialog erweitert.

BEGLEITPROGRAMM

You Don’t Have to Call It Music
Symposium. In diesem Symposium bieten Experten Einblicke in das musikalische Schaffen der Festival-Komponisten Stockhausen, Cage, Ronchetti und Sciarrino und diskutieren mit Rundfunkvertretern, der Theaterleitung und KünstlerInnen über die wichtigste Frage: Wie können wir zeitgenössische Musik in unsere Gesellschaft integrieren?

Mitwirkende

John Cage(Autor/in)
Lucia Ronchetti(Autor/in)
Kurt Weill(Autor/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 21. Juni 2018 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 22. Juni 2018
Samstag, 23. Juni 2018
Sonntag, 24. Juni 2018

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