Mit Geld kann man alles kaufen – wenn es sein muss, sogar die Liebe! Der Ruf vom seelenlosen Amerika, das selbst Gefühle mit einem Preisschild versieht, hält sich bis heute hartnäckig. Mit diesem Amerikabild spielte auch Emmerich Kálmán, als er 1928 seine Operette »Die Herzogin von Chicago« komponierte. Die Operette in zwei Akten mit Vor- und Nachspiel basiert auf einem Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald.
Musikalische Leitung hatte Tobias Engeli, während Ulrich Wiggers für die Inszenierung verantwortlich war. Die Bühne und Kostüme stammen von Leif Erik Heine, die Choreografie von Kati Heidebrecht und die Dramaturgie von Elisabeth Kühne.
Die Geschichte folgt Milliardärstochter Mary Lloyd, die mit ihren Freundinnen wettet, einen Prinzen samt Königreich erstehen zu können. Im Alten Europa begibt sie sich auf die Suche nach dem passenden Wettobjekt und trifft auf den hochverschuldeten Erbprinzen Sándor Boris. Die käufliche Übernahme des sylvarischen Schlosses ist mit amerikanischen Dollars rasch geregelt, doch das Herz des Prinzen kann Mary nicht so leicht gewinnen.


