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Orphée et Eurydice

Uraufführung/Premiere am 03. Februar 2019
Eurydike ist tot, eine Tatsache, die Orpheus nicht akzeptieren mag. Er fordert sie zurück und die Schönheit der Kunst überwindet den Tod. Doch der Verdacht, dass Orpheus sie nicht mehr liebt, führt zu einer zweiten Tragödie, bis Amor, die Liebe, alles inszeniert hat, um Orpheus zu prüfen.

Seit jeher übertrifft John Neumeier gängige Erwartungen, indem er sich als Künstler nicht allein auf die Rolle eines Choreografen festlegen lässt. Mit der Premiere von Christoph Willibald Glucks „Orphée et Eurydice“ übernahm er erstmals in den USA eine Opernregie in Kombination mit Choreografie sowie Bühnenbild, Kostüm- und Lichtdesign – und ermöglichte so eine ungeahnte Verschränkung der Kunstsparten Ballett und Oper. Ausgangspunkt dieses innovativen Zugriffs war die Pariser Fassung von 1774, für die der Komponist umfangreiche Tanzeinlagen vorsah.

Die dynamische Kopplung von Musik und Tanz ist für John Neumeier jedoch kein Selbstzweck. Seine moderne Adaption des Handlungsgerüsts ist von Glucks Idee inspiriert, menschliche Emotionen intuitiv erfahrbar zu machen: „Wir alle haben Verlusterfahrungen gemacht – auch wenn sie nicht die Dimension des Wahnsinns erreichen, wie sie meiner Ansicht nach in 'Orphée' gezeigt werden.“

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. Koproduktion mit der Lyric Opera of Chicago und der Los Angeles Opera. Gefördert durch die Twerenbold Reisen AG. Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper.

Inszenierung, Choreografie, Bühne, Kostüm und Licht
   John Neumeier
Musikalische Leitung
   Alessandro De Marchi
Mitarbeit Bühnenbild
   Heinrich Tröger

Mitwirkende

Alessandro De Marchi(Musikalische Leitung)
Heinrich Tröger(Bühnenbild)
Dmitry Korchak(Schauspieler/in)
Edvin Revazov(Tänzer/in)
Andriana Chuchman(Schauspieler/in)
Anna Laudere(Tänzer/in)

Spielzeiten

Sonntag, 03. Februar 2019 (Premiere / Uraufführung)

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