Im Elysium trifft Orpheus auf Eurydike. Doch sie versteht nicht, warum Orpheus sie nicht ansehen darf. Eurydike zweifelt an seiner Liebe und will erneut sterben. In höchster Verzweiflung bricht Orpheus das Gebot und wendet sich ihr zu: Sie stirbt. Doch Amor erweckt Eurydike erneut zum Leben. Happy End!
Eine Neuproduktion der Oper »Orpheus und Eurydike« von Christoph Willibald Gluck ist dieses Jahr zu Gast auf dem historischen Nikolaifriedhof in Görlitz. Nach René Harders langjährigem Erfolg mit »Der Gottesacker blüht« und dem Schauspiel »Das Bildnis des Dorian Gray« präsentiert das Musiktheater erstmalig ein Opernwerk in der morbiden Kulisse.
Es ist eine unterhaltsame Adaption des Orpheus-Mythos. Erklingen wird selbstverständlich die Musik Glucks – inklusive »Ach, ich habe sie verloren« – aber sie erscheint in einem neuen Gewand. Denn Steffan Claußner, der Arrangeur des Kassenschlagers »Romeo und Julia auf der Abbey Road«, hat sich der Musik angenommen und verwandelt sie mit seiner 5-köpfigen Band in eine Mischung aus Mittelalter, Wave Gothic und einer Spur von Rock im Höllenbild!

