Wer war Joseph Beer? 1937, als „Polnische Hochzeit“ mit riesigem Erfolg uraufgeführt wurde, war er für einige Monate die große Hoffnung der Operette. Im Jahr darauf erstarkte der Einfluss der Nationalsozialisten aber so weit, dass er als Jude Österreich verlassen musste und seine Werke nicht mehr aufgeführt werden durften. Beer konnte und wollte nach 1945 an diese Erfolge nicht anknüpfen, sodass seine Werke heute Geheimtipps sind, die jedoch schnell verführen und ihre lustvoll-kreative Umsetzung erwarten.
Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda. In deutscher Sprache. Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios.
Musikalische Leitung Martin Braun. Inszenierung Gregor Horres. Bühne und Kostüme Jan Bammes. Choreografie Wei-Ken Liao. Dramaturgie Anna Maria Jurisch. Kinderchoreinstudierung Ursula Wincor.
Das Bild zeigt Joseph Beer.

