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Prometheus

Uraufführung/Premiere am 20. Juni 2019
Prometheus ist eine Symbolfigur des zivilisatorischen Fortschritts und ein Liebling der Menschen, jedoch kein Freund der Götter. Er stiehlt das Feuer von Zeus und wird dafür bestraft, was zu einer spannenden Erzählung über Auflehnung und die Konsequenzen von Rebellion führt.
© Thomas Aurin

»Wer überhaupt hat diesen neuen Göttern denn Ehren festgesetzt und Würden, wenn nicht ich?« In seiner ersten Regiearbeit widmet sich der Schauspieler Bastian Reiber, der auch selbst auf der Bühne stehen wird, einer der wichtigsten Figuren der griechischen Mythologie. »Die Geschichte klingt irre spannend. Ich muss sie unbedingt mal lesen. Das muss man sich mal vorstellen. Da fesselt einer irgendwie den anderen an einen Felsen. Und der muss dann da erst mal bleiben … Das ist doch schlimm. Deswegen mach ich Theater.« Prometheus versteht er als Revolutionär und Anarchist, der das Menschengeschlecht erfindet als Auflehnung gegen die Götter.

Auflehnung ist auch das Wesen der Komik. Ein Widerspruch gegen die, die Sinn stiften wollen, wo es keinen Sinn gibt. Komik ist keine Flucht in die Unzurechnungsfähigkeit, sondern sie ist eine Kampfansage gegen die, die behaupten zu wissen, wie die Welt funktioniert. Prometheus, der geltende Gesetze hinterfragt und Regeln bricht, tut genau das. Und er bezahlt einen furchtbaren Preis. Und so kann sich auch die Komödie, wenn sie sich ernst nimmt, nicht leisten, harmlos zu sein.

Mitwirkende

Bastian Reiber(Schauspieler/in)
Florian Anderer(Schauspieler/in)
Carol Schuler(Schauspieler/in)
Axel Wandtke(Schauspieler/in)
Marina Stefan(Bühnenbild)
Vanessa Rust(Kostümbild)
Bettina Ehrlich(Dramaturgie)

Spielzeiten

Donnerstag, 20. Juni 2019 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 27. Juni 2019
Freitag, 28. Juni 2019
Samstag, 29. Juni 2019
Sonntag, 30. Juni 2019

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