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Publikumsbeschimpfung

Uraufführung/Premiere am 26. Mai 2018
Peter Handkes erstes Sprechstück kündigt die Grundlagen der bürgerlichen Theatersituation auf. Die Schauspieler sprechen direkt das Publikum an und brechen damit die Rolle des Voyeurs auf. Die Uraufführung 1966 war ein Skandal und gilt als Aufstand gegen das Bestehende.

Und heute? Was hat es noch auf sich mit diesem Stück, das in Tiraden an das Publikum gipfelt, um sich am Ende beim Zuschauer zu bedanken? Über 40 Jahre nach der Uraufführung inszeniert der junge Regisseur Martin Laberenz erstmals die Publikumsbeschimpfung. Laberenz hat sich in seinen drei bisherigen Stuttgarter Arbeiten bereits streitbar mit dem Publikum auseinandergesetzt und darum gerungen, eine Unmittelbarkeit zwischen Spieler und Publikum herzustellen. Dieser Versuch und die Frage daran, was es noch auf sich hat mit diesem Theater, findet mit Handkes Stück ohne klassische Handlung nun im Nord statt. Was will, kann, darf und fordert das Theater und was das Publikum – wie treffen sie am Abend selbst aufeinander?

Mitwirkende

Volker Hintermeier(Bühnenbild)
Aino Laberenz(Kostümbild)
Leo Schmidthals(Komponist/in)
Jan Hein(Dramaturgie)
Katrin Spira(Dramaturgie)
Manolo Bertling(Schauspieler/in)
Peter René Lüdicke(Schauspieler/in)
Jeremy Mockridge(Schauspieler/in)
Natali Seelig(Schauspieler/in)
Leo Schmidthal(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 26. Mai 2018 (Premiere / Uraufführung)

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