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Queen Lear

in Maxim Gorki Theater
Uraufführung/Premiere am 18. Februar 2022
In einer Zeit des Umbruchs ruft Queen Lear ihre Kinder zur Erbteilung auf, die sie an öffentliche Liebesbekundungen knüpft. Als ihre Tochter Cordelia sich weigert, verstößt Lear sie und wird damit selbst zur Ausgestoßenen.
© Esra Rotthoff

Die Geschichte nimmt ihren verderblichen Lauf: brutal und trostlos jagt eine Ungeheuerlichkeit die nächste, alle Gewissheiten sind längst passé. Die Selbstzerstörung einer stabil geglaubten Ordnung ist absolut.

Das unheimliche Gefühl, heute wieder am Abgrund zu stehen, dem Zersplittern unseres vertrauten Bezugsrahmens beizuwohnen, ohne eine kraftvolle Vision für das Leben entgegenhalten zu können, ist Ausgangspunkt für Christian Weises Inszenierung von Shakespeares düsterem Welttheater. Ein abgründiges, spöttisches, poetisches, bitteres Spiel vom Ende. »Diese Nacht macht uns alle zu Clowns und Irren, yippie!«

Mitwirkende

Julia Oschatz(Bühnenbild)
Paula Wellmann(Kostümbild)
Isabell Reisinger(Kostümbild)
Jens Dohle(Komponist/in)
Frederik Wollek(Lichtdesign)
Hannes Zieger(Sounddesign)
Jesse Jonas Kracht(Videodesign)
Klaus Figge(Choreografie)
Marlene Blumert(Bühnentechnik)
Sabrina Tamara Brückner(Bühnentechnik)
Emre Aksızoğlu(Schauspieler/in)
Mazen Aljubbeh(Schauspieler/in)
Yanina Céron(Schauspieler/in)
Tim Freudensprung(Schauspieler/in)
Corinna Harfouch(Schauspieler/in)
Svenja Liesau(Schauspieler/in)
Oscar Olivo(Schauspieler/in)
Lindy Larsson(Schauspieler/in)
Catherine Stoyan(Schauspieler/in)
Aram Tafreshian(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 18. Februar 2022 (Premiere / Uraufführung)

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