Zur Handlung
Der Ritter und Sänger Tannhäuser verließ einst die Wartburggesellschaft, um im Venusberg grenzenlose Lust zu genießen. Inzwischen ist er dieser jedoch überdrüssig und verlässt Frau Venus wieder. Er wird erneut auf die Wartburg geladen, um dort in einem Sängerwettstreit die ihn liebende Landgrafennichte Elisabeth als Preis zu ersingen. Da der Kompromisslose sich erneut mit den Moralvorstellungen der Versammelten anlegt und zuletzt gar die Göttin der Liebe besingt, wird daraus ein Sängerkrieg. Nur Elisabeths Einsatz für ihn rettet Tannhäuser das Leben. Der reuige Sünder soll nach Rom ziehen, um dort vom Papst die Vergebung seiner Schuld zu erlangen. Der Papst weigert sich, doch ist am Ende der göttliche Einfluss einer verzweifelt flehenden Frau stärker als der des angeblichen Stellvertreters Gottes auf Erden.
Nicht das erste Mal kommt eine romantische Oper von Richard Wagner auf die Görlitzer Theaterbühne. Schon »Der Fliegende Holländer« hat das Publikum begeistert. Jetzt gibt es erneut Grund zur Freude, denn Wagners »Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg« feiert Premiere. Für die Titelpartie konnte der international prominente Tenor Franco Farina gewonnen werden.


