Der Irrlauf des Protagonisten K. aus Kafkas Roman „Das Schloss“ gerät zu einer surrealen Parabel auf die neu entstandene hermetische Welt der Isolation, in der die Entstehung einer neuen Spezies Mensch beobachtbar ist: das „Zoon Zoomicon“, das sich auf Videokonferenzplattformen tummelt. Heimarbeiter, Partygänger, isolierte Existenzen – sie alle sind auf der Suche nach einer Struktur, immer wieder unterbrochen durch Verbindungsschwankungen, Bildstörung, kommunikatives Stottern. So sucht auch K. im Dorf nach Zugängen, Wegen, Netzknoten, Verbindungen zu den Bewohnern und versucht, die Regeln der „Fearology“ zu entschlüsseln, die die Medien der Stunde generieren.
Das Internetprojekt „k.“ besteht aus insgesamt vier Folgen, die jeweils eine Dauer von 40 Minuten haben und von 40 Teilnehmern gesehen werden können. Philipp Preuss, Hausregisseur des Schauspiel Leipzig, startet mit „k.“ ein Internetprojekt nach dem Roman „Das Schloss“ und weiteren Texten Franz Kafkas. K.s Irrlauf durch die Welt des Schlosses wird zu einer surrealen Parabel auf die neu entstandene hermetische Welt der Isolation. K. versucht, die Regeln der „Fearology“ zu entschlüsseln, die die Medien der Stunde generieren.
Für die Teilnahme ist die Installation des Zoom Clients auf einem Computer oder Smartphone nötig. Informationen zur Vorabinstallation finden sich auf www.zoom.com.


