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Black Box: Phantomtheater für 1 Person

in Schauspielhaus
Uraufführung/Premiere am 14. Juli 2020
Was bleibt von einer flüchtigen Theateraufführung zurück? Hormone, Gerüche und Texturen hinterlassen Spuren, die über Aufzeichnungen und Kritiken hinausgehen. Die Bühne und ihre Umgebung werden zu temporären Ruinen, die einen Blick auf die Repräsentation von Gesellschaft freigeben.
© Björn Klein

Was ist, wenn sich die Weltsimulationsmaschine Theater von selbst in Bewegung setzt und das Publikum ins Zentrum des Geschehens rutscht? Corona macht möglich, was sich sonst kein Schauspielhaus erlauben könnte: Ein ganzes Haus spielt für eine Person.

Die Black Box öffnet sich den rekonstruierenden Forschern und stellt die Frage: Wo sind die anderen? In Zeiten von sozialer Distanz und Isolation gilt es hier zu entdecken, was Gemeinschaft bedeutet.

Stefan Kaegi inszeniert in verschiedensten Konstellationen dokumentarische Theaterstücke, Hörspiele und Stadtrauminszenierungen, die u.a. in Zürich, Moskau, Berlin, Düsseldorf, Shanghai und Lausanne zu sehen sind. Gemeinsam mit Helgard Haug und Daniel Wetzel arbeitet er unter dem Label Rimini Protokoll, das 2011 mit dem silbernen Löwen für Theater an der Biennale in Venedig ausgezeichnet wurde.

Mitwirkende

Helgard Haug(Autor/in)
Daniel Wetzel(Autor/in)

Spielzeiten

Dienstag, 14. Juli 2020 (Premiere / Uraufführung)
Mittwoch, 15. Juli 2020
Montag, 20. Juli 2020
Donnerstag, 23. Juli 2020
Freitag, 24. Juli 2020
Samstag, 25. Juli 2020
Sonntag, 26. Juli 2020

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