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Zanaida

in Staatstheater Mainz (Gebäude Gutenbergplatz)
Uraufführung/Premiere am 07. November 2019
Zanaida – eine Opernrarität, die für fast 250 Jahre von den Bühnen der Welt verschwunden war, lange Zeit als verschollen galt und nun erst seit kurzem der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Johann Christian Bach, der jüngste Sohn von Johann Sebastian Bach, schrieb mit Zanaida seine zweite Oper für London.
© Andreas Etter

In Zanaida steht die gleichnamige Titelheldin im Mittelpunkt der Oper. Sie soll als Tochter des punischen Königs den König Numidiens, Tamasse, heiraten. Mit Liebe hat dieser Bund allerdings nicht viel zu tun. Die Ehe soll als politischer Winkelzug die Länder Punia und Numidien, die sich seit langer Zeit in einem zermürbenden Krieg befinden, auf friedliche Weise miteinander verbinden. Dieses Mittel zur Aufrechterhaltung von Machtstrukturen kollidiert allerdings mit den Plänen Tamasses. Er liebt eine andere Frau und lässt nichts unversucht, um die sanftmütige Zanaida von der Heirat mit ihm abzubringen und sich ihrer zu entledigen. Selbst ihren Tod würde er billigend in Kauf nehmen.

Um sie vor Gefahren zu schützen, wird eine Prinzessin natürlich nicht alleine und schutzlos in ein fremdes Land entsandt. An ihrer Seite ist auch Gianguir, ein mit allen Wassern gewaschener und zutiefst seiner Prinzessin ergebener Kriegsherr. Ob Gianguir allerdings seine Prinzessin beschützen kann, bleibt ungewiss.

Am Staatstheater Mainz wird die erst dritte Inszenierung des Werkes überhaupt zu erleben sein. Regie führt Max Hopp, der in Mainz bereits als Sprecher in Loriots Ring an einem Abend große Erfolge feierte. An seiner Seite ist der musikalische Leiter Adam Benzwi. Die beiden Künstler arbeiteten bereits mehrfach an der Komischen Oper Berlin zusammen, Hopp auf der Bühne, Benzwi im Graben. Seit einiger Zeit wechselt Hopp ab und an die Perspektive und begibt sich von der Bühne an den Regietisch. So wird Zanaida nun bereits die zweite gemeinsame Arbeit von Hopp und Benzwi als Regisseur und Musikalischer Leiter.

Für die Neuinterpretation von Zanaida wurde eigens eine deutsche Neudichtung von Doris Decker angefertigt, basierend auf dem italienischen Libretto von Giovanni Bottarelli.

Mitwirkende

Max Hopp(Regie)
Adam Benzwi(Musikalische Leitung)
Doris Decker(Autor/in)
Madis Nurms(Bühnenbild)
René Zensen(Lichtdesign)
Martina Borroni(Choreografie)
Christoph Schödel(Videodesign)
Christin Hagemann(Dramaturgie)
Alexandra Samouilidou(Schauspieler/in)
Hege Gustava Tjønn(Schauspieler/in)
Brett Carter(Schauspieler/in)
Alin Deleanu(Schauspieler/in)
Zvi Emanuel-Marial(Schauspieler/in)
Dorin Rahardja(Schauspieler/in)
Philipp Mathmann(Schauspieler/in)
David Bennent(Schauspieler/in)
Ageliki Gouvi(Tänzer/in)
Yuya Fujinami(Tänzer/in)
Martina Borroni(Tänzer/in)
Paul-Johannes Kirschner(Musikalische Leitung)

Spielzeiten

Donnerstag, 07. November 2019 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 09. November 2019
Mittwoch, 20. November 2019
Montag, 02. Dezember 2019
Samstag, 21. Dezember 2019
Freitag, 27. Dezember 2019
Dienstag, 07. Januar 2020
Mittwoch, 29. Januar 2020
Mittwoch, 05. Februar 2020
Sonntag, 09. Februar 2020
Mittwoch, 12. Februar 2020 (Derniere / Letzte Vorstellung)

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