Jean-Philippe Rameaus «Platée», 1745 am Hof von Versailles uraufgeführt, gehört zu den faszinierendsten Opern, die nicht nur in der französischen Barockmusik einzigartig dasteht. Tanz, Gesang und Szene verbinden sich hier zu einem Bühnen spektakel, in dem bei allen verrückt-absurden Elementen auch noch eine anrührende Geschichte der römischen Mythologie erzählt wird.
Die ungemein lebendige Musik ist gespickt mit lautmalerischen Momenten und geradezu vibrierenden Tanzrhythmen. Neben den Gesangssolisten und dem Opernchor sind die Tänzerinnen und Tänzer des Stadttheaters in dieser Ballettoper ein tragender Teil der Inszenierung.
Der Regisseur Hinrich Horstkotte brachte bereits u.a. «Die verkaufte Braut» und «Der gewaltige Hahnrei» auf die Bühne.
Ballettoper in drei Akten mit einem Prolog von Jean-Philippe Rameau / Libretto von Adrien-Joseph Le Valois d’Orville nach Jacques Autreau / Aufführung in deutscher Sprache / Übersetzung von Robert Schnorr, ergänzt durch Hinrich Horstkotte und Juliane Piontek.
Musikalische Leitung: Marc Niemann
Inszenierung & Kostüme: Hinrich Horstkotte
Choreographie: Sergei Vanaev
Bühne: Martin Dolnik
Choreinstudierung: Jens Olaf Buhrow
Dramaturgie: Juliane Piontek
Regieassistenz & Abendspielleitung: Sebastian Glathe
Choreographische Assistenz: Wen-Hua Chang
Studienleitung: Hartmut Brüsch
Musikalische Einstudierung: Min Ren, Tonio Shiga
Soufflage: Dorothea Kaeppel-Mühlenbeck
Inspizienz: Regina Hube.

