Aus dem Nachahmen leitet sich her, was wir für angemessen und schön halten. Zu verschiedenen Zeiten kann allerdings das, was für schön gehalten wird, vollkommen anders sein. Wir errichten immer wieder Codes – um uns ihnen anzupassen, oder aber auch, um sie zu durchbrechen, denn Mode hat anfangs immer auch mit der Überschreitung eines Erwartungshorizonts des geltenden Geschmacks zu tun. Daher bedeutet Mode nicht immer nur Nachäffen, sondern auch bestimmten Regeln folgend ein Aneignen, Umwidmen oder Umschreiben.
De fesch mode
in
Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz (Hauptgebäude)
Uraufführung/Premiere am 25. Januar 2020
Das Verhalten Anderer nachzuäffen ist ein uraltes, genetisch bedingtes Prinzip, das wir sogar mit unseren Verwandten, den Affen, teilen. Das Nachahmen bestimmt unser Leben entscheidend mit und beeinflusst, wie wir uns gesellschaftlich einordnen sowie unsere Traditionen und Kulturen formen.
Mitwirkende
Dan Pelleg(Choreografie)
Marko E. Weigert(Choreografie)
Markus Pysall(Bühnenbild)
Enrico Paglialunga(Choreografie)
Marko E. Weigert(Lichtdesign)
Dan Pelleg(Sounddesign)
Ewa Zacharczyk-Kowal(Musikalische Leitung)
Ilka Bothe(Dramaturgie)
André Winkelmann(Bühnentechnik)
Kendy Tanzmann(Bühnentechnik)
Sebastian Beier(Bühnentechnik)
Piotr Ozimkowski(Bühnentechnik)
Amit Abend(Tänzer/in)
Mami Kawabata(Tänzer/in)
Nami Miwa(Tänzer/in)
Marianne Reynaudi(Tänzer/in)
Rafail Boumpoucheropoulos(Tänzer/in)
Harrison Claxton(Tänzer/in)
Francisco Martínez García(Tänzer/in)
Alexandre May(Tänzer/in)
Dan Pelleg(Tänzer/in)
Lorenzo Rispolano(Tänzer/in)
Spielzeiten
Samstag, 25. Januar 2020
(Premiere / Uraufführung)
Freitag, 07. Februar 2020
Samstag, 08. Februar 2020
Freitag, 21. Februar 2020
Samstag, 18. April 2020
Samstag, 30. Mai 2020

