Zwei Königinnen, die auf eine Zukunft ohne die andere hoffen, um endlich frei atmen zu können. „Das ist der Augenblick der Freiheit, wenn jede Angst des Irdischen von einem abfällt“, sagt Maria Stuart. Frei fühlt sich der arglose Wilhelm Tell, der als Jäger in der Wildnis lebt und seinem Sohn das Einmaleins der Freiheit lehrt. Doch dann trifft Tell auf den Landvogt Gessler und steht inmitten einer Zivilisation, die andere Regeln vorgibt. Der arglose Mensch muss nun eine böse Tat vollbringen.
Friedrich Schiller, so wird vermutet, hätte neben der „Ode an die Freude“ einen weiteren Entwurf des Gedichts mit dem Titel „Ode an die Freiheit“ entworfen. Schiller gilt jedenfalls als „Apostel der Freiheit“, und sein Werk umkreist auf unterschiedliche Weise den Freiheitsbegriff.
Antú Romero Nunes hat mit dem Ensemble Motive der Schiller-Stücke „Maria Stuart“, „Wilhelm Tell“ und „Kabale und Liebe“ bereits als drei eigenständige Theaterfilme für #thaliadigital inszeniert. Nun folgt die Premiere des Triptychons über die Freiheit auf der Bühne.
Zur Premiere und zu ausgewählten Vorstellungen kann das Publikum an einem Schiller-Walk rund um das Thalia Theater teilnehmen.


