Nicht zufällig erinnert diese Geschichte an die menschenverachtenden Verbrechen der Nationalsozialisten. 1943/1944 im KZ Theresienstadt entstanden, ist das Stück eine offenkundige Parabel über die NS-Diktatur. Die beiden Urheber, Viktor Ullmann und Peter Kien, wurden im Herbst 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort ermordet, sodass sie beide die spätere Uraufführung nicht mehr erlebten.
Mit überdreht traurigem Humor, musikalischer Schwerelosigkeit, tänzerischen Rhythmen und bekannten Melodien hinterlassen uns die beiden einen «Markstein des geistigen Widerstands»: eine einstündige, zeitlose Mahnung gegen Kriegstreiber und Massenmörder bis in die heutige Zeit.
Libretto von Viktor Ullmann und Peter Kien
In deutscher Sprache
Musikalische Leitung: Stephen Delaney
Inszenierung: Katrin Hammerl
Ausstattung: Lisa Dässler
Eine Produktion von OperAvenir in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Basel FHNW/Musik-Akademie Basel.
OperAvenir mit freundlicher Unterstützung: HEIVISCH, HIAG, Julius Bär, Novartis
Bild: Viktor Ullmann

