Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Sie verwandeln sich in ihre eigenen Diener und Pferde, stellen Dumas’ Geschichte nach – und vor allem infrage.
In seinem 1844 veröffentlichten Abenteuerroman «Die drei Musketiere» konfrontiert uns Alexandre Dumas mit einigen literarischen Unstimmigkeiten, die Regisseur Antonio Latella zum Anlass nimmt, das Duell mit dem Stoff auszutragen. In der Tradition der Commedia dell’Arte fordern die Schauspieler ihn mit Worten und Waffen zum Kampf. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Inszenierung, Raum, Musik Antonio Latella Kostüme Simona D'Amico Choreografie, Kampftraining Francesco Manetti Dramaturgie Federico Bellini Carmen Bach