Schlagartig erobern den Staatsanwalt die lebenslänglich verdrängten Sehnsüchte und treiben ihn zur Flucht in die Welt seines mysteriösen Alter Ego: in die Welt von Graf Öderland. Als Graf Öderland beginnt Martin mit der Axt in der Hand einen blutigen Feldzug gegen den gesellschaftspolitischen Status quo.
Doch was anfangs als gesellschaftlicher Befreiungsschlag erscheint, entpuppt sich als verzweifeltes und brutales Ringen um die eigene innere Freiheit, unter dem Motto: «Ich will nicht die Macht! Ich möchte leben!» Stefan Bachmann widmet sich nach Schillers «Wilhelm Tell» erneut einem schweizerischen Stoff, der das Bedürfnis nach Befreiung von gesellschaftspolitisch etablierten Formeln und Codes untersucht.
Eine Koproduktion des Theater Basel mit dem Residenztheater München.
Das Bild zeigt Max Frisch.

