In einer Stadt am Meer kämpfen illegale Immigranten mit ihren Gewissen, während eine blinde Frau um Aufmerksamkeit und Vergebung ringt. Die Geschichten der Protagonisten verweben sich und thematisieren die Suche nach Hoffnung in einer ausweglosen Situation.
Mangel an Liebe und Zuwendung, aus ganz unterschiedlichen Gründen, überfordert vom Hier und Jetzt, kaum Aussicht auf eine Wende zum Besseren. Dieses Los verbindet die neun Protagonisten. Die Kunst der Autorin Dea Loher und der theatralischen Präsentation ist es, diese Einzelschicksale in Dialogen zusammenzuführen, damit das verzweifelte Allein(gelassen)sein dezent zu überwinden und letztlich doch ein Stück Hoffnung auf die Bühne zurückzuholen.
Es geht um große Menschheitsfragen und kleine Alltäglichkeiten, um alles, was unser Leben so unerträglich schwer und sinnlos macht - aber auch um die leise Hoffnung, dass es doch einen Ausweg gibt, einen Weg zumindest oder ein Ziel.