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Andersens Erzählungen

Uraufführung/Premiere am 27. September 2019
Dass der dänische Dichter H. C. Andersen und seine wohl berühmteste Figur, die kleine Meerjungfrau, seelenverwandt sind, ist vielleicht nicht allen bekannt. Regisseur Philipp Stölzl, Autor Jan Dvořák und Komponist Jherek Bischoff nehmen diese Seelenverwandtschaft zum Ausgangspunkt für einen bild-, text- und klanggewaltigen Theaterabend.

«Weit draussen im Meer ist das Wasser so blau wie die Blätter der schönsten Kornblume. An der allertiefsten Stelle liegt des Meerkönigs Schloss. Der hat sechs schöne Kinder, aber die Jüngste ist die Schönste von allen, aber wie bei allen anderen endet ihr Körper in einen Fischschwanz.» So der Anfang des Märchens «Die kleine Meerjungfrau», das H. C. Andersen gerade zu schreiben beginnt, als er am Vorabend von dessen Hochzeit bei seinem Freund Edvard Collin erscheint, um diesem seine Liebe zu gestehen.

Erschüttert von dessen Zurückweisung, spinnt Andersen sein Märchen weiter und lässt es eine tragische Wende nehmen: Aus Liebe zu einem Prinzen möchte die kleine Meerjungfrau ein Mensch werden. Dafür geht sie einen fatalen Handel mit der Meerhexe ein, wird daraufhin zwar ein menschliches Wesen – die Liebe des Prinzen kann sie jedoch nicht gewinnen.

Der mehrfach ausgezeichnete Film-, Opern- und Theaterregisseur Philipp Stölzl inszenierte bereits die Opern «Faust» und «Der fliegende Holländer» sowie das Schauspiel «Frankenstein» – nun bringt er erstmals Oper, Schauspiel und Ballett zusammen. Die Musik für dieses spartenübergreifende Projekt stammt vom US-amerikanischen Komponisten Jherek Bischoff. Seine Musik ist eine einzigartige Mischung aus Klassik, Pop und Elektronik. Er schreibt bevorzugt für grosses Orchester und experimentiert mit Klängen und Klangflächen. Besonders typisch für seinen Stil ist der popartige Einsatz der Stimme. Neben seinen zahlreichen eigenen Alben komponierte er u. a. für das Kronos Quartet, für David Byrne, Robert Wilson und Neil Gaiman. Am Theater Basel zeichnete er bereits für die Musik zu Erich Kästners «Das fliegende Klassenzimmer» verantwortlich.

Eine Koproduktion des Theater Basel mit dem Residenztheater München. Eine spartenübergreifende Produktion von Oper, Schauspiel und Ballett. In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

Mitwirkende

Jherek Bischoff(Komponist/in)
Jan Dvořák(Autor/in)
Thomas Wise(Musikalische Leitung)
Heike Vollmer(Bühnenbild)
Kathi Maurer(Kostümbild)
Sol Bilbao Lucuix(Choreografie)
Moritz von Treuenfels(Schauspieler/in)
Mario Fuchs(Schauspieler/in)
Klaus Brömmelmeier(Schauspieler/in)
Linda Blümchen(Schauspieler/in)
Katharina Schmidt(Schauspieler/in)
Bruno de Sá(Schauspieler/in)
Pauline Briguet(Schauspieler/in)
Ena Pongrac(Schauspieler/in)
Stefanie Knorr(Schauspieler/in)
Jasmin Etezadzadeh(Schauspieler/in)
Rolf Romei(Schauspieler/in)
Hyunjai Marco Lee(Schauspieler/in)
Claudio Costantino(Schauspieler/in)
Laetitia Aurélie Kohler(Schauspieler/in)
Kihako Narisawa(Schauspieler/in)
Daniel Staaf(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 27. September 2019 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 29. September 2019
Sonntag, 06. Oktober 2019
Sonntag, 13. Oktober 2019
Montag, 21. Oktober 2019
Sonntag, 27. Oktober 2019
Donnerstag, 31. Oktober 2019
Freitag, 08. November 2019
Sonntag, 10. November 2019
Sonntag, 17. November 2019
Mittwoch, 20. November 2019
Samstag, 23. November 2019
Dienstag, 26. November 2019
Sonntag, 08. Dezember 2019
Sonntag, 29. Dezember 2019
Samstag, 04. Januar 2020
Freitag, 17. Januar 2020
Samstag, 25. Januar 2020 (Derniere / Letzte Vorstellung)

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