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in Staatsoper Hamburg
Uraufführung/Premiere am 03. November 2019
Das Werk von Johannes Harneit basiert auf der gleichnamigen Tragödie von Else Lasker-Schüler und reflektiert die gesellschaftlichen Verhältnisse ihrer Zeit. Lasker-Schüler, die nach der Machtergreifung Hitlers ins Exil ging, thematisiert in ihrem Stück die Auseinandersetzung mit der rechten Macht.

Es spielt in der biblischen Hölle wie im Höllengrund, dem Hinnomtal in Jerusalem, und es spielt in der Ewigkeit wie in der Gegenwart des Jahres 1941. Es treten auf (in orthographischer Maskierung): Faust, Mephisto und Marta Schwertlein, aber auch die „Nacis“ Göbbels, Göhring und Hitler, die Dichterin (Lasker-Schüler selbst), der Regisseur Max Reinhardt, der Haaretz-Kritiker Gershon Swet. In ihrem Stück imaginiert die Autorin das utopische Arrangement zwischen Faust und Mephisto als historischen Kompromiss gegen die rechte Macht, die daraufhin im Lavastrom untergeht.

Musikalische Leitung: Johannes Harneit
Inszenierung: Christian von Treskow
Bühnenbild und Kostüme: Dorien Thomsen
Video: Ludwig Kuckartz
Chor: Christian Günther
Dramaturgie: Johannes Blum

Das Bild zeigt Else Lasker-Schüler

Mitwirkende

Johannes Harneit(Komponist/in)
Dorien Thomsen(Bühnenbild)
Ludwig Kuckartz(Videodesign)
Johannes Blum(Dramaturgie)
Gabriele Rossmanith(Schauspieler/in)
Daniel Kluge(Schauspieler/in)
Martin Summer(Schauspieler/in)
Jóhann Kristinsson(Schauspieler/in)
Ida Aldrian(Schauspieler/in)
Hiroshi Amako(Schauspieler/in)
Hellen Kwon(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Sonntag, 03. November 2019 (Premiere / Uraufführung)
Mittwoch, 06. November 2019
Freitag, 08. November 2019
Sonntag, 10. November 2019
Dienstag, 12. November 2019

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