In Mexiko findet die Autorin schließlich ein gutes Zuhause, wenngleich auch keine neue Heimat. Es zieht sie zurück nach Europa, zurück nach Deutschland. Doch das Europa, in dem sie aufgewachsen ist, liegt längst in Trümmern.
Permanent zwischen den Welten hängen. Nirgendwo ankommen. Nie ganz dazugehören. Das sind die bestimmenden Themen in Anna Seghers‘ Leben und Werk. Aus ihren Texten und Erzählungen entsteht ein eindrückliches Bild der Erfahrung von Flucht und Emigration. Ein Abend über ein Leben auf der Durchreise und all die Gestrandeten, denen Anna Seghers eine bleibende Stimme verliehen hat.
Inszenierung Swen Lasse Awe Bühne und Kostüme Thilo Ullrich Komposition und Sound Philipp Koelges Dramaturgie Franziska Eisele
Das Bild zeigt Anna Seghers

