Der Autor und Regisseur Jan Neumann hat mit Schauspielern aus Weimar und Mainz den Theaterabend „Drei Mal die Welt“ entwickelt. Inspiriert von Georg Forster, der im Alter von 17 Jahren die Welt umrundete, thematisiert das Stück die Herausforderungen und Möglichkeiten politischen Handelns.
Aus schauspielerischen Improvisationen, der poetischen Arbeit am Schreibtisch sowie der Verbindung und Überprüfung beider Elemente im Inszenierungsprozess ist ein phantastisches, oft komisches Roadmovie entstanden. In dessen Zentrum stehen vier Menschen, die sich Sorgen über den Zustand der Welt machen und nicht länger bereit sind, diesen einfach so hinzunehmen. Doch wie rettet man die Welt? Oder zumindest jenen Teil von ihr, der einem am Herzen liegt?
Das wollen die vier herausfinden und ein Zeichen setzen. Auf einem Floß bereisen sie den Rhein, streiten um Banales und Politisches, müssen merkwürdige Begegnungen überstehen und erfahren: Demokratie hat mit Einmischung zu tun. Müdigkeit ist in Zeiten wie unseren nicht erlaubt! Zu guter Letzt landen die Reisenden in Brüssel, im EU-Parlament. Werden sie ihrem Anliegen dort Gehör verschaffen können?
Eine Koproduktion des Deutschen Nationaltheaters Weimar und des Staatstheaters Mainz.