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Verwandlungen – Der Feuervogel/Metamorphosen

Uraufführung/Premiere am 26. Januar 2019
Das Ballett erzählt von Göttern, Menschen und starken Emotionen in einer neuen Aufführung. Ballettdirektor Guido Markowitz verbindet den modernen Klassiker "Der Feuervogel" mit Geschichten aus Ovids "Metamorphosen" und reflektiert die emotionalen Zustände der heutigen Zeit.
© Andrea D'Aquino

Inhaltlich findet Markowitz seinen Leitfaden in einem vor über 2.000 Jahren verfassten Werk: den „Metamorphosen Libri“ des antiken römischen Dichters Ovid. Dessen in 12.000 Versen erzählten Geschichten von Göttern und Menschen, die begehren, lieben und leiden und deren Gestalt und Wesen sich immer wieder verwandeln und mit Natur und Kosmos verschmelzen, formen ein sagenhaftes Kaleidoskop emotionaler und seelischer Erfahrungswelten, die Markowitz mit zeitgemäßen performativen Mitteln in die Gegenwart übersetzt. Der neue „Verwandlungen“-Abend reflektiert so auch den Wandel im Tanz vom klassischen Ballett zum zeitgenössischen Tanz, vom modernen Tanz zum Tanztheater, von märchenhaften Tanzerzählungen zu neuen Narrativen.

In seiner Neuinterpretation des geheimnisvollen Klassikers „Der Feuervogel“ folgt Markowitz der linearen Handlung und den Intentionen des ursprünglich von Michail Fokine choreographierten Werkes. Sowohl der Tanz im Spitzenschuh als auch das Figurentableau von Feuervogel, Magier, verliebtem Jüngling und geraubter Frau und die prägende Örtlichkeit eines Zaubergarten mit Wunschbaum bleiben erhalten und werden mit Markowitz' typischem zeitgenössischem, raumgreifendem Bewegungsvokabular kurzgeschlossen. Ein zeitgemäßes, mediales Bühnenbild kreiert der Stuttgarter Medienkünstler Philipp Contag-Lada, mit dem Markowitz bereits zum dritten Mal zusammenarbeitet. Es spielt die Badische Philharmonie Pforzheim; sie wird anstelle der Uraufführungskomposition die von Strawinsky 1945 erstellte Fassung einer Ballettsuite für Orchester intonieren.

Den zweiten Teil des Abends bildet eine neue Choreographie auf Igor Strawinskys Komposition „Dumbarton Oaks“ aus dem Jahr 1937/38. Episoden aus Ovids „Metamorphosen“, Götterpaare, ihre Geschichten miteinander und auch ihre Tode, bilden hier spannende Knotenpunkte einer auf Gleichzeitigkeit setzenden Erzählweise. Zum Schluss perlen die Pianoklänge aus Philip Glass' Komposition „Metamorphosis“ aus dem Jahr 1989 mitten ins Herz. Die Götter von damals werden als Götter von heute abstrahiert; der Zaubergarten des Märchens weicht einer Arena des Leidens, der psychisch-emotionalen Verausgabung.

Das Kostümbild für den gesamten Abend entwirft Marco Falcioni, Chefdesigner bei HUGO BOSS in Metzingen. Das fotografische Erscheinungsbild entwarf der mehrfach ausgezeichnete, international gefragte Modefotograf Andrea D'Aquino.

Musik von Igor Strawinsky und Philip Glass

Inszenierung und Choreografie – Guido Markowitz
Musikalische Leitung – Florian Erdl
Bühne und Videodesign – Philipp Contag-Lada
Kostüme – Marco Falcioni
Choreographische Assistenz – Damian Gmür
Dramaturgie – Peter Oppermann, Alexandra Karabelas

Mitwirkende

Florian Erdl(Musikalische Leitung)
Philipp Contag-Lada(Videodesign)
Marco Falcioni(Kostümbild)
Damian Gmür(Choreografie)
Peter Oppermann(Dramaturgie)
Alexandra Karabelas(Dramaturgie)
Elias Bäckebjörk(Schauspieler/in)
Johannes Blattner(Schauspieler/in)
Stella Covi(Schauspieler/in)
Leon Damm(Schauspieler/in)
Ria Girard(Schauspieler/in)
Abraham Iglesias(Schauspieler/in)
Selene Martello(Schauspieler/in)
Isaac Di Natale(Schauspieler/in)
Eleonora Pennacchini(Schauspieler/in)
Alba Valenciano Lopez(Schauspieler/in)
Evi van Wieren(Schauspieler/in)
Dario Wilmington(Schauspieler/in)
Yonatan Cohen(Sänger/in)

Spielzeiten

Samstag, 26. Januar 2019 (Premiere / Uraufführung)
Dienstag, 29. Januar 2019
Samstag, 09. Februar 2019
Mittwoch, 13. Februar 2019
Freitag, 15. Februar 2019
Sonntag, 10. März 2019

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