Don Pedro hingegen kann das Zerstören nicht lassen und fädelt eine böse Intrige ein, um die Hochzeit zwischen Hero und Claudio zu verhindern. Viel Lärm um nichts ist eine der schillerndsten Komödien von William Shakespeare. Mit dem sich rhetorisch duellierenden Paar Beatrice und Benedict liefert er einen frühen komödiantischen Kommentar zur Debatte um den Kampf der Geschlechter. Ständig schwanken die Figuren zwischen Wahrheit und Täuschung. Zwischen Sein und Schein werden ihre Liebe und ihre Freundschaft auf harte Proben gestellt.
Ihr Karlsruher Regiedebüt gibt die junge britische Regisseurin Lily Sykes, die bereits stark beachtete Inszenierungen von Klassikern und neuer Dramatik realisiert hat. Die österreichische Presse schreibt über sie: „Sykes wird zurecht gefeiert wegen ihrer radikalen, fordernden, aber auch ...“


