Giuseppe Verdi schuf Melodien, die sich im kollektiven Bewusstsein fest verankert haben. Und dabei spielen gerade die Chornummern eine besondere Rolle. Mit der Inszenierung von Chören aus Verdis Opern als durchgängige Handlung wagt das Projekt Viva Verdi etwas Neues. Die emotional aufgeladenen Chorstücke werden in einer szenischen Neudeutung erlebbar, die Bezug nimmt auf die oft von Leid und Unheil, aber auch von Heldenmut und Liebe handelnden Opern, aus denen sie ursprünglich stammen. Gleichzeitig eröffnet die Realisierung im neuen Kontext aber auch Möglichkeiten, die mit der Musik verbundenen Geschichten in unerwarteten Assoziationen sinnvoll und sinnlich fruchtbar werden zu lassen.
Der durch unkonventionelle Musiktheater-Produktionen bekannte Opernregisseur Andreas Bode, der jüngst mit einer Inszenierung von Mendelssohns Oratorium Elias für Aufsehen sorgte, nimmt sich dieses außergewöhnlichen Projekts an.

