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Völker schaut auf diese Stadt

in Maxim Gorki Theater
Uraufführung/Premiere am 31. August 2011
Berlin wählt und Rainald Grebe kann sich nicht entscheiden. Auf der revolutionären 1. Mai-Demo gegen Gentrifizierung tönte seine Prenzlauer Berg-Hymne aus den Lautsprechern und Sprechchöre skandierten: „Ho, Ho Holzspielzeug!“

In den Ministerialbüros der CDU pflegt man subtile Volksnähe und hält sich Grebes Brandenburglied als Klingelton. Seine Songs sprengen Lager- und Parteigrenzen und spätestens seit seiner Waldbühnenparty ist er ganz „Oben“ angekommen. Doch für den Liedermacher Rainald Grebe beginnt eine schwere Zeit. Er soll mit seiner Stimme über die Zukunft der Stadt entscheiden.

Grebe zieht sich zurück. Der Mann, der so „gern Unterschicht ist“ und den „ganz großen Zirkus“ doch nicht lassen kann, hat seine Wahlkampfzentrale in einer Berliner Kellerwohnung aufgeschlagen. Hier verfolgt er das Wahlgeschehen, spielt die Programme der Parteien und Kandidaten durch und befragt vor allem sich selbst: Warum gehe ich nicht in die Lokalpolitik? Warum habe ich keinen einzigen Freund, der in einer Partei ist? Was würde Günter Grass zu mir sagen?

Mitwirkende

Sabine Waibel(Schauspieler/in)
Wilhelm Eilers(Schauspieler/in)
Hans Krüger(Schauspieler/in)
Lucas Vogelsang(Autor/in)
Janna Skroblin(Bühnenbild)
Kristin Hassel(Kostümbild)
Robert Grap(Sounddesign)
Andrea Koschwitz(Dramaturgie)

Spielzeiten

Mittwoch, 31. August 2011 (Premiere / Uraufführung)
Dienstag, 06. September 2011
Freitag, 09. September 2011
Mittwoch, 14. September 2011
Sonntag, 18. September 2011

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