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Väter & Söhne

Uraufführung/Premiere am 05. November 2011
Die Beziehung zwischen Vater und Sohn zählt zu den leidenschaftlichsten und tragischsten Liebesgeschichten der Menschheit. Oft ist sie geprägt von enttäuschter Liebe und Missverständnissen.

Dabei sind hohe Erwartungen an sie geknüpft: Väter wollen stolz sein auf ihre Söhne. Söhne suchen ein Vorbild, Verständnis und Orientierung.

„Lieb’ mich, wie ich bin!“ – Und was wird aus dieser Forderung? Väter sind kalt, können ihre Gefühle nicht zeigen. Sie glauben, dass die Söhne Versager sind und fühlen sich von ihnen verlassen. Die Söhne wiederum bekämpfen den übermächtigen Vater, rebellieren mit allen Mitteln und wollen auf keinen Fall so werden wie er. Sie fühlen sich verletzt und missverstanden. Im Extremfall gehören Vater und Sohn gegensätzlichen politischen Strömungen an. Oder sie begehren dieselbe Frau ...

Die literarisch-theatrale Collage lotet ein spannungsreiches Liebesverhältnis von der Bibel über Turgenjew bis heute aus. Voller Wut revoltierte die Nachkriegsgeneration gegen die in den Nationalsozialismus verstrickten Väter. Doch eben denselben vorgeblich antiautoritären Alt-68-Vätern präsentieren die pragmatischen Söhne von heute die Abrechnung.

Inszenierung: Peter Wallgram, Bühne/Kostüme: Isabell Ziegler, Dramaturgie: Barbara Noth

Wenn Vater & Sohn (ab 15 Jahren) gemeinsam eine Vorstellung von Väter & Söhne besuchen, zahlen beide (nur über die Theaterkasse) den halben Preis.

Mitwirkende

Isabell Ziegler(Bühnenbild)
Barbara Noth(Dramaturgie)
Stefan Schleue(Schauspieler/in)
Richard Erben(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 05. November 2011 (Premiere / Uraufführung)

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