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Drei Generationen

Uraufführung/Premiere am 11. November 2017
In diesem vierteiligen Ballettabend präsentieren drei Choreografen unterschiedlicher Generationen ihre einzigartigen Zugänge zur Ballettkunst. Die Themen reichen von persönlichen Entscheidungen bis hin zu den Strukturen der Musik und dem Zusammenspiel von Licht und Tanz.

Drei Choreografen verschiedener Generationen machen in diesem vierteiligen Ballettabend einmal mehr deutlich, welch unterschiedliche Zugänge es zur Ballettkunst gibt – sei es aus der Musik, der eigenen Geschichte oder der Idee von totalem Theater heraus.

Eröffnet wird der Abend mit einer Choreografie des Ensemblemitgliedes Lester René González Álvarez. Wie trifft man Entscheidungen? Was ist richtig oder falsch? Mit diesen Fragen setzt sich der Kubaner in seiner Kreation auseinander. Die Musik für die Uraufführung stammt von dem Rostocker Johann Pätzold, der dazu ein Auftragswerk komponiert hat.

‚Is this it?‘ (War es das?), eine Choreografie von Antoine Jully, zu Songs des aus Israel stammenden Musikers Asaf Avidan stellt die titelgebende Frage in den Mittelpunkt und untersucht in einem Pas de deux Erwartungshaltungen und Fragestellungen an das Leben.

Die BallettCompagnie Oldenburg wird im dritten Teil des Abends – nach der Rekonstruktion von ‚Imago Suite‘ – eine weitere Arbeit des Choreografen Alwin Nikolais zeigen. In ‚Tensile Involvement‘ von 1953 spielt das Bühnenbild eine zentrale Rolle und ermöglicht dem Ballettensemble, immer wieder neue Formen und Figuren zu zaubern. Nikolais, dessen Tanzkunst als totales Theater gilt, schuf mit ‚Tensile Involvement‘ eine Kreation, in der Licht, Bühnenbild und Tanz eins werden und ein wahres Spektakel auf die Bühne bringen.

Die abschließende Arbeit des Abends ist eine Uraufführung Jullys zu Béla Bartóks Streichquartett Nr. 4. Der Ballettdirektor und Chefchoreograf der BallettCompagnie Oldenburg Antoine Jully untersucht mit seiner choreografischen Sprache, wie die Körper von neun Tänzerinnen und Tänzern auf die Strukturen und starken Rhythmen in Bartóks Komposition reagieren.

Mitwirkende

Antoine Jully(Choreografie)
Alwin Nikolais(Choreografie)
Johann Pätzold(Komponist/in)
Asaf Avidan(Komponist/in)
Sofie Thyssen(Lichtdesign)
Antoine Jully(Tänzer/in)
Nastasja Fischer(Dramaturgie)
Carolina F. Sorg(Tänzer/in)
Telse Hahmann(Dramaturgie)
Alberto del Saz(Musikalische Leitung)

Spielzeiten

Samstag, 11. November 2017 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 18. November 2017
Dienstag, 28. November 2017

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