Zwischen Slapstick und Groteske erzählen sie die Horror-Geschichten um den Ungekämmten mit den langen Fingernägeln. Und das Ensemble wird zum Schrecken der Artigen und Braven. Wer die Live-Premiere verpasst, kann den Mitschnitt schon sehen.
Der Geizige von Molière in der Regie von Leander Haußmann, mit Jens Harzer als vom Geiz zerfressener Harpagnon gehört zu den beliebtesten Inszenierungen im Spielplan. Man kann sich davon überzeugen, dass sie auch im Livestream ihre ganze schauspielerische Kraft und subversive Komik entfaltet.
Auch die bereits live gestreamten Aufführungen Network, Maß für Maß und Paradies fluten/hungern/spielen sowie der Live-Walk per Zoom Park. Ein Statt-Gespräch stehen im März noch einmal auf dem Programm. Im Anschluss an den Stream von Paradies fluten/hungern/spielen findet ein Publikumsgespräch per Zoom statt. Dramaturg Matthias Günther gibt unterhaltsame und hintergründige Einblicke in die Produktion und beantwortet Fragen des Publikums.
Wem derzeit ein Besuch im Nachtasyl besonders fehlt, ist im März am Bildschirm zu zwei Talk-Formaten aus der Bar eingeladen:
Talk unterm Dach ist zurück. Seit der letzten Ausgabe ist einiges passiert, das Theater und die Late-Night-Shows mussten sich neu erfinden oder den Sendeplatz wechseln: Die einen streamen live von der Bühne, die anderen streamen über Twitch oder Youtube. Aber was ist Twitch überhaupt? Wer ist Paul Logan? Und was haben Peter Tschentscher, Lina Beckmann, Caro Daur und Joachim Lux gemein mit Hypno, Pikachu, Glurak und Enton?
Die Antworten auf all diese Fragen geben Steffen Siegmund und seine Gäste in der ersten Digitalausgabe, wenn “Talk unterm Dach” versucht sie alle zu fangen: #gottamemethemall.
Wir brauchen Kunst / von / ziemlich / verschiedener Art / Das findet nicht nur Nil Tülüfülükülümülü, auch bekannt als Nail Doğan, preisgekrönter Autor und Teil des Kollektiv | All Das | am Thalia, und gibt dem neuen Salon Tülüfülükülümülü seinen Künstlernamen. Einmal im Monat lädt er zwei kreative, musikalische, literarische, politische Köpfe ein, um einen gemeinsamen Abend zu kreieren. Unter dem Dach des Thalia Theaters wird Kunst gemacht, gesprochen, gedacht, gespielt, gesungen. „Irgendein Zwischending. Zwischen Diskurs und Kirschblüten. Zwischen Melodien und Buchstaben.“ Ab jeden letzten Donnerstag im Monat. Aus dem Nachtasyl. Live als Stream, direkt in die Wohnzimmer dieser Welt.
Alle kostenpflichtigen Streams sind online über die Website buchbar.


