Als der alte König Duncan wenig später seinen Sohn Malcolm zum Thronfolger ernennt, überredet Lady Macbeth ihren widerstrebenden Mann, sein Schicksal selber in die Hand zu nehmen. So meuchelt er den König hin, nicht ahnend, dass dies nur den Auftakt zu einer Symphonie des Grauens gibt. Weil Malcolm flieht, fällt die Krone an Macbeth, der, irregeleitet von den doppeldeutigen Sprüchen der Hexen, sich nun umzingelt sieht von Feinden.
Immer wilder um sich schlagend reiht er Mord an Mord, bringt sich um Schlaf, Vernunft und Menschlichkeit. Unter der Führung von Malcolm und Macduff formiert sich derweil Widerstand. Von Toten wie Lebendigen verfolgt, sucht Macbeth seiner Zukunft Herr zu werden, glaubt, was er glauben will, bis er vor dem Nichts zusammenbricht. Die innere Hölle hat er da längst durchwandert.


