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Wir reden über Polke, das sieht man doch!

Uraufführung/Premiere am 14. Januar 2022
2021 wäre Sigmar Polke 80 Jahre alt geworden. Der Zürcher Autor Gerhard Meister hat aus diesem Anlass einen Theatertext geschrieben, der sich mit Polkes Kunst und seinem Werk auseinandersetzt. Dabei wird ein spannender Bogen zwischen Ernsthaftigkeit und Heiterkeit geschlagen.
© Anja Köhler

Passt alles zu dieser Künstlerpersönlichkeit, die in vielfältigen Kunstwerken ihren Ausdruck fand und zu beeindrucken wusste, über die es viel zu sagen gibt; die sich aber auch immer wieder entzieht – Polke spielte so manches Spiel mit dem Kunstbetrieb. Sein Werk zeigt eine breite Palette von Gestaltungstechniken und ein nahezu alchemistisches Interesse bei der Erforschung von Materialität, insbesondere von Farben, ihren Effekten, ihren Herstellungs- und Verwendungsmöglichkeiten.

Hochgeistiges ist zu erwarten, denn auch von „höheren Wesen“ wird die Rede sein, die sich laut Künstler in die Gestaltungsprozesse seiner Kunst einmischten. Einer Kunst, mit der Polke immer wieder auch politisch Stellung bezog in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – in der er eine der zentralen Figuren der Kunstszene ist.

Sie kennen Polke nicht? Dann lernen Sie ihn kennen, wenn wir über ihn reden und es uns gelingen möge, ihn sichtbar werden zu lassen. Polke bietet umfassende Anlässe über Kunst zu polken – ‚äh‘ – reden, über das was Kunst uns und für unsere Gesellschaft bedeuten kann – wenn wir über Polke reden. Schließlich reden wir über Kunst, das sieht man doch!

Mitwirkende

Vivienne Causemann(Schauspieler/in)
Gilbert Handler(Komponist/in)
Luzian Hirzel(Schauspieler/in)
Johanna Köster(Schauspieler/in)
Nico Raschner(Schauspieler/in)
Jürgen Sarkiss(Schauspieler/in)
Sebastian Schulze(Schauspieler/in)
Mira König(Kostümbild)
Ralph Blase(Dramaturgie)

Spielzeiten

Freitag, 14. Januar 2022 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 15. Januar 2022
Sonntag, 16. Januar 2022

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