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Schattenkind: Ein Kammerstück über mütterliche Gewalt

in Theaterhaus Stuttgart
Uraufführung/Premiere am 20. Januar 2022
Mütterliche Gewalt ist ein oft verborgenes Tabu, das schwere Narben bei den Betroffenen hinterlässt. Die Scham, darüber zu sprechen, ist groß, während das Bild der bedingungslosen Mutterliebe in der Gesellschaft unangefochten bleibt.
© Daniela Wolf

Müttergewalt ist noch immer ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. Gewalt wird oft von Generation zu Generation weitergegeben und findet sich in allen sozialen Schichten - obwohl sich der Konsens zur gewaltfreien Erziehung in den letzten Jahrzehnten durchgesetzt zu haben scheint. Gewalt gegen Kinder und Jugendliche wird prozentual etwa zur Hälfte von Frauen ausgeübt. Laut polizeilicher Kriminalstatistik von 2020 waren in den ermittelten Fällen von Kindesmisshandlung 44,8 % der Täter weiblich.

Wo beginnt Gewalt überhaupt? Welche Rolle spielt dabei Müttergewalt?

An den Schnittstellen von zeitgenössischem Tanz zu Figurenspiel möchte Schattenkind eine Körper- und Bildersprache finden, die das ausdrückt, was zu sagen unaussprechlich ist.

Mitwirkende

Eva Baumann(Choreografie)
Evelien van den Broek(Komponist/in)
Katrin Wittig(Kostümbild)
Jördis Meister(Puppenspieler/in)
Sarah Loscher(Puppenspieler/in)
Doris Schopf(Lichtdesign)
Jan Jedenak(Dramaturgie)
Nina Kurzeja(Sonstiges)
Luis Hergón(Sonstiges)

Spielzeiten

Donnerstag, 20. Januar 2022 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 21. Januar 2022
Samstag, 22. Januar 2022
Samstag, 09. Juli 2022 (Sonderaufführung)
Sonntag, 10. Juli 2022 (Sonderaufführung)
Samstag, 12. November 2022
Sonntag, 13. November 2022
Mittwoch, 23. November 2022
Donnerstag, 24. November 2022 (Derniere / Letzte Vorstellung)

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