Oskar stand neben dem Telefon und konnte nicht abnehmen. Darüber schweigt er. Auch die Beziehung zur Mutter ist komplizierter geworden, seitdem sie sich immer um alles sorgt. Doch Oskar ist sich sicher, dass sein Vater ihm eine Botschaft hinterlassen hat. Als er in dessen Schrank einen mysteriösen Schlüssel mit der Aufschrift »Black« findet, begibt er sich auf die Suche durch New York. Nach seinen Recherchen gibt es hier nur 427 Menschen mit dem Namen Black. Das ist sein Ansatzpunkt, um das richtige Schloss zu finden und das Geheimnis seiner eigenen Familiengeschichte zu lüften. Ein Abenteuer beginnt, bei dem Oskar auf die ungewöhnlichsten Menschen trifft – und bemerkt, dass er alles ist, aber vor allem nicht alleine.
Mit viel Einfühlungsvermögen, Witz und Poesie beschreibt Jonathan Safran Foer in seinem Erfolgsroman die Sinnsuche eines außergewöhnlichen Protagonisten, der auf seiner Erkundungsreise durch New York über sich selbst hinauswächst. Verwoben ist Oskars Geschichte mit der seiner deutschen Großeltern, die nach der Bombardierung Dresdens nach New York geflüchtet sind, und deren Schicksal zu einem Teil der facettenreichen Erzählung und damit auch Oskars Leben wird.
Inszenierung
Cilli Drexel
Bühne
Maren Greinke
Kostüme
Janine Werthmann
Musik
Johannes Winde
Dramaturgie
Katrin Enders


