Der im Oktober 2021 verstorbene Komponist Udo Zimmermann schuf basierend auf der in seiner Heimatstadt Dresden uraufgeführten Oper »Die weiße Rose« zwanzig Jahre später die 1986 in Hamburg gespielte Kammeroper »Weiße Rose«. Eine für die Semperoper überarbeitete Fassung dieses bereits 1987 im Dresdner Kleinen Haus aufgeführten Musiktheaterstücks kommt nun wiederum in Dresden zur Premiere. Johannes Wulff-Woesten zeichnet für die musikalische Einstudierung der Kammeroper mit der Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Sächsischen Staatskapelle verantwortlich. Der Schweizer Regisseur und Bühnenbildner Stephan Grögler gibt mit seiner eindringlichen Inszenierung dieser meist gespielten Kammeroper sein Dresdner Debüt.
Anlässlich der Aufführung der Oper »Weiße Rose« finden in Kooperation mit Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V. und der Gedenkstätte Bautzener Straße ein »SemperDialog« unter der Fragestellung »Möglichkeiten des Widerstandes« in den Räumlichkeiten der Gedenkstätte sowie jeweils vor Vorstellungsbeginn Werkeinführungen und nach Vorstellungsende ein Nachgespräch statt. Zusätzliche Hintergrundinformationen zum Anhören bieten online die Aufzeichnungen »Werkeinführung« sowie ein »Pausengespräch mit Stephan Grögler« auf semperoper.de.
»Weiße Rose« Udo Zimmermann
Szenen für zwei Sänger*innen und Instrumentalist*innen
Libretto von Wolfgang Willaschek


