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Sturm und Drang

Uraufführung/Premiere am 03. Juni 2022
Unter der Überschrift Sturm und Drang beginnt der französische Regisseur Julien Gosselin eine über mehrere Spielzeiten angelegte Inszenierung. Er entwirft eine neu erzählte, vielsprachige Geschichte der deutschen Literatur.
© Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin

Die erste Folge der Serie widmet sich dem deutschen Urpaar der unglücklichen Liebe – Werther und Lotte –, der titelgebenden Epoche und dem Ort, an dem diese Geschichte ihren Ursprung nahm: „Bei uns in Weimar gibt es dergleichen wie weite Wege nicht; unsere Größe beruht im Geistigen“, so heißt es in Lotte in Weimar.

Gosselin beschwört die Geister von einst, nähert sich der deutschen Literaturgeschichte aus zeitlich sowie kulturell großer Distanz und erarbeitet gleichwohl nicht weniger enthusiastisch eine großflächige Collage aus Text, Film und Musik. Die Literatur Goethes und Thomas Manns, in denen sich die Weimarer Klassik in unterschiedlicher Weise spiegelt, wird zum dramatischen Werkzeug, anhand dessen sich die Lücke zur Welt und zur Vergangenheit vielleicht gerade nicht schließen, aber mit einem heutigen Blick neu sehen lässt.

Mitwirkende

Lisetta Buccellato(Bühnenbild)
Caroline Tavernier(Kostümbild)
Nicolas Joubert(Lichtdesign)
Guillaume Bachelé(Komponist/in)
Maxence Vandevelde(Komponist/in)
Pïerre Martin(Videodesign)
Jérémie Bernaert(Videodesign)
Verena Buttmann(Videodesign)
Richard Klemm(Bühnentechnik)
Gian Suhner(Bühnentechnik)
Hendrik Arnst(Schauspieler/in)
Benny Claessens(Schauspieler/in)
Rosa Lembeck(Schauspieler/in)
Emma Petzet(Schauspieler/in)
Victoria Quesnel(Schauspieler/in)
Marie Rosa Tietjen(Schauspieler/in)
Martin Wuttke(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 03. Juni 2022 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 04. Juni 2022
Sonntag, 12. Juni 2022
Mittwoch, 15. Juni 2022
Sonntag, 26. Juni 2022
Samstag, 02. Juli 2022

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