Das Publikum erlebt bei dieser hybriden Inszenierung in erster Linie ein klassisches Bühnenstück, bei dem die Spielenden live auf der Bühne interagieren, zudem taucht es gemeinsam mit der Hauptprotagonistin Jess in die virtuelle Realität ein. Möglich machen dies die am Sitzplatz zur Verfügung gestellten VR-Brillen, die die Zuschauenden gemeinsam mit Jess an mehreren Stellen im Stück aufsetzen, um sie zu ihren Therapiesitzungen zu begleiten.
Kann Jess ihr Trauma überwinden und die dadurch ausgelöste Isolation verlassen? Und wie kann sie mit den Fragen nach Schuld und Verantwortung weiterleben und wieder in Kontakt mit ihrer Umwelt treten? Ohne Pathos und doch nahe an der unter die Haut gehenden Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten erzählt das Stück die Geschichte einer Heilung durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz.
Mit freundlicher Hardware-Unterstützung der Akademie für Theater und Digitalität, Dortmund.
»Ugly Lies the Bone« | Das ganze Spiel | Deutschsprachige Erstaufführung | Hybrides Schauspiel von Lindsey Ferrentino | Aus dem Amerikanischen Englisch von Michael Raab |


