Zeitgleich mit dieser radikalen Befreiung von Grafton taucht ein altes Problem auf: Die Stadt wird von Bären heimgesucht, die sich auf der Suche nach essbarem Abfall immer näher an die Menschen heranwagen. Aufgrund fehlender Regelungen sind die Bewohner*innen einer Invasion von Bären ausgesetzt.
Basierend auf dem Buch »A Libertarian Walks into a Bear« des investigativen Journalisten Matthew Hongoltz-Hetling, rekonstruiert Wunderbaum einen Ideenkampf als tragikomischen Albtraum. Ein wohlgeordnetes amerikanisches Modellprojekt wird zu einer Geschichte über menschliche Instinkte, unser Verhältnis zur Natur und den Wunsch nach einer selbstgemachten Utopie. Der Neoliberalismus gerät in Konflikt mit den Idealen des Sozialstaats. Die große Frage ist: Wie definiert die Gesellschaft Freiheit?
Eine Produktion von Wunderbaum in Zusammenarbeit mit dem Theater Rotterdam.


