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Gift

Uraufführung/Premiere am 04. März 2023
Eine Frau und ein Mann treffen sich in der Wartehalle eines Friedhofes. Sie waren einmal ein Paar, haben sich aber lange nicht gesehen und müssen sich mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit auseinandersetzen.
© Kristin Niemann

Darüber haben sie auch ihre Liebe verloren. Der Mann hat neu angefangen, ist wieder verheiratet und wird demnächst Vater. Sie konnte sich nicht aus ihrem alten Leben lösen, war süchtig nach Schokolade und Schmerzen. An diesem Ort zusammengeführt hat sie jetzt, zehn Jahre später, ein Brief der Friedhofsverwaltung. Es sei Gift im Boden gefunden worden, das Grab ihres Kindes müsse umgebettet werden. Fragt sich nur, warum vom Personal des Friedhofs niemand erscheint?

Was an der Oberfläche aussieht wie ein konventionelles Stück mit hervorragenden Dialogen, ist in Wahrheit ein Verwirrspiel, in dem schnell verschwimmt, was gemeinsame Erinnerung der beiden ist und was Erfindung, um den anderen zu verletzen. Beide möchten den Menschen wiedersehen, den sie geliebt haben, aber sie sehen nur das Scheitern einer großen Liebe. Erst kurz vor Schluss keimt so etwas wie neue Zuneigung auf. Lot Vekemans 2009 geschriebenes Stück gehört mit mittlerweile über 90 Inszenierungen zu den meistgespielten Stücken an deutschen Bühnen.

Mitwirkende

Lot Vekemans(Autor/in)
Eva Pieper(Dramaturgie)
Walter Schütze(Bühnenbild)
Alexander Jopke(Videodesign)
Petra Pausch(Sounddesign)
Justine Wiechmann(Bühnentechnik)
Birgit Ermers(Bühnentechnik)
Ulrike Fischer(Schauspieler/in)
Henning Bäcker(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 04. März 2023 (Premiere / Uraufführung)
Mittwoch, 15. März 2023
Samstag, 18. März 2023
Donnerstag, 23. März 2023
Mittwoch, 29. März 2023
Samstag, 22. April 2023

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