Zwei Klassiker aus dem 20. Jahrhundert sind mit dabei: Hans van Manens namensgebendes Stück „Short Cut“, eine atmosphärisch dichte und wunderbar rührende Arbeit des niederländischen Großmeisters, der es mit wenigen Schritten mal wieder auf den Punkt gebracht hat. Und William Forsythes „Artifact II“, das zur Musik von Johann Sebastian Bach das Ballett seziert und von allem Dekorativen befreit, bis nur noch das Pure und die Freude übrig bleiben.
Von der Jazzmusik in New York beschwingt gipfelt Strawinskys Beschäftigung mit diesem Stil in seinem Werk „Ebony Concerto“ für Klarinette und Big Band. Demis Volpi schuf eine Interpretation voller Humor und zeitloser Spritzigkeit.
In der Pause bietet sich die Möglichkeit, Virginia Segarra Vidals installative Choreographie „Parallel Bodies“ zu erleben, die sich mit der Beziehung zwischen Raum, Körper und Skulptur auseinandersetzt.
Auch Neukreationen werden an diesem Abend zur Uraufführung kommen: Neben der versierten choreographischen Handschrift von Bridget Breiner wird auch eine Arbeit der jungen Choreographin Neshama Nashman zu sehen sein, die ihr choreographisches Talent u.a. im Rahmen des Projektes „Step by Step“ unter Beweis gestellt hat.


