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Ein Leben

Uraufführung/Premiere am 14. September 2023
Annie Ernaux beschreibt in ihren Werken eindringlich die Erfahrungen von Frauen und deren gesellschaftliche Verortung. Ihre Literatur ist nicht nur persönlich, sondern auch politisch und hat die Art und Weise, wie über Identität gesprochen wird, verändert.
© Bühnen Bern

In der Tat: Im Schreiben über sich selbst schafft es Ernaux, ihre Erfahrungen so genau, so unerbittlich und nüchtern darzustellen, dass im Persönlichen und Individuellen das Allgemeine hervortritt. Dass diese Erfahrungen ganze Generationen von Frauen betreffen, macht ihre Literatur so schockierend, so politisch.

Die Schweizer Filmregisseurin Stina Werenfels, bekannt durch ihre psychologisch genauen und mehrfach ausgezeichneten Filme, wird mit dem Panorama einer weiblichen Biografie und der Frage nach der gesellschaftlichen Verortung die Spielzeit eröffnen und dabei Annie Ernaux’ vier Romane zu der Erfahrung eines Lebens verbinden.

TW: In der Inszenierung werden sexualisierte Gewalt, Bulimie und das Thema Schwangerschaftsabbruch explizit thematisiert.

Mitwirkende

Magdalena Gut(Bühnenbild)
Rolf Lehmann(Lichtdesign)
Joel Mathys(Komponist/in)
Monika Görner-Vogt(Kostümbild)
Armin Kerber(Dramaturgie)
Felicitas Zürcher(Dramaturgie)
Jeanne Devos(Schauspieler/in)
Jan Hensel(Schauspieler/in)
Jan Maak(Schauspieler/in)
Isabelle Menke(Schauspieler/in)
Genet Zegay(Schauspieler/in)
Nikola Weisse(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 14. September 2023 (Premiere / Uraufführung)

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